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Presse: Axel Springer - Übernahme in Österreich droht zu scheitern


07.10.2011
aktiencheck.de

Berlin (aktiencheck.de AG) - Einem aktuellen Pressebericht zufolge ist der Versuch des deutschen Verlagskonzerns Axel Springer AG (ISIN DE0005501357 / WKN 550135), das österreichische Boulevardblatt "Kronen Zeitung" zu übernehmen, zum Scheitern verurteilt.

Grund ist laut einem Bericht des "Handelsblatt" (Freitagausgabe) der Widerstand der Familie Dichand, der die Hälfte am österreichischen Marktführer gehört. Die andere Hälfte besitzt die deutsche WAZ-Gruppe, die Springer für 1,4 Mrd. Euro komplett übernehmen will. Dichand besitzt jedoch ein Vorkaufsrecht für die WAZ-Anteile an der "Kronen Zeitung" - und will es nutzen, um Springers Angriff abzuwehren. "Wir verfolgen die Entwicklungen in Deutschland mit großem Interesse", sagte Christoph Dichand, Geschäftsführer und Herausgeber der "Kronen Zeitung", der Wirtschaftszeitung. "Vor allem auch, weil die Familie Dichand für den Fall eines Verkaufs der WAZ-Anteile an der Kronen Zeitung ein klar geregeltes Vorkaufsrecht hat. Und dieses Vorkaufsrecht gedenken wir auch auszuüben!"


Axel Springer wollte die Haltung Dichands am Donnerstag nicht kommentieren. Eine Konzernsprecherin sagte nur, das Haus warte die weiteren Entwicklungen ab.

Der Kauf der "Kronen Zeitung" macht für Springer nach Angaben des "Handelsblatt" viel Sinn. Zusammen mit "BILD", Europas größtem Boulevard-Blatt, hätte Springer dann einen weiteren Marktführer mit einer außergewöhnlich guten Marktdurchdringung in der Alpenrepublik. Das Verhältnis zwischen WAZ-Gruppe und der Familie Dichand gilt seit Jahren als schwierig. Zum Wert des 50 Prozent-Anteils gibt es nur Schätzungen. Österreichische Insider sprechen laut dem Bericht von 150 bis 200 Mio. Euro.

Die Aktie von Axel Springer notiert aktuell mit einem Plus von 1,16 Prozent bei 26,66 Euro. (07.10.2011/ac/n/d)



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